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6 Medaillen bei den deutschen Meisterschaften in Dortmund
Deutsche Hallenmeisterschaften – Helmut-Körnig-Halle | 27. Februar – 1. März 2026
Vom 27. Februar bis zum 1. März 2026 traf sich Deutschlands Leichtathletik-Elite in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund, um die nationalen Hallentitel zu vergeben. Mit zwei deutschen Meistertiteln, drei Silbermedaillen, einer Bronzemedaille und zahlreichen Finalplatzierungen präsentierten sich die Berliner Athletinnen und Athleten in guter Verfassung.
Über 200 Meter der Männer ging Tim Spiegel vom SCC Berlin an den Start und lief im Halbfinale 22,10 Sekunden. Für den Einzug ins Finale reichte diese Zeit leider nicht.
Stark präsentierten sich die 400-Meter-Läufer des SCC Berlin. Friedrich Rumpf qualifizierte sich als Zweiter seines Halbfinales in 47,41 Sekunden für das Finale. Lukas Krappe überzeugte in seinem Halbfinallauf mit einem Sieg in 47,57 Sekunden und zog ebenfalls in die Endrunde ein. Im Finale wurden zwei Zeitendläufe mit jeweils vier Athleten ausgetragen. Rumpf lief im ersten Lauf starke 47,26 Sekunden und stellte damit eine Saisonbestleistung auf. In der Gesamtwertung bedeutete dies Rang sechs. Krappe startete im zweiten Lauf und belegte mit 47,78 Sekunden am Ende Platz acht.
Über 60 Meter Hürden qualifizierte sich Florian Näbelung (Berlin Athletics) mit einer Zeit von 8,05 Sekunden im Halbfinale für das Finale. Dort bestätigte er seine gute Form und überquerte die Ziellinie nach 8,07 Sekunden. Mit dieser Leistung erreichte er den siebten Platz.
Im Hochsprung zeigte Amdi Gaye von der LG Nord Berlin einen guten Wettkampf. Er übersprang 2,05 Meter im dritten Versuch. An der Höhe von 2,10 Metern scheiterte er jedoch, sodass er den Wettbewerb auf dem fünften Platz beendete.
Mohammad Amin Alsalami vom LAC BERLIN sprang im vierten Versuch im Dreisprungwettbewerb mit 15,78 Metern zur Silbermedaille. Gold verpasste er um lediglich zwei Zentimeter. Joel Yamah erreichte mit 14,66 Metern den achten Platz, während Edmond Edoh von der LG Nord Berlin mit 14,60 Metern Neunter wurde.
In der 4x200-Meter-Staffel der Männer trat der SCC Berlin in der Besetzung Spiegel, Schmidt, Rumpf und Krappe an. Das Quartett gewann seinen Zeitlauf in 1:27,16 Minuten und belegte in der Gesamtwertung Platz fünf. Die Staffel der LG Nord Berlin mit Haller, Iwanowski, Worina und Haller wurde im regulären Lauf behindert und erhielt die Möglichkeit zu einem erneuten Start. Im Rerun erzielte das Team 1:29,03 Minuten und erreichte Rang sieben.
Über 60 Meter der Frauen präsentierte sich Berlin besonders stark. Alle drei Berliner Starterinnen qualifizierten sich in den Vorläufen für das Halbfinale. Philina Schwartz von Berlin Athletics gewann ihren Vorlauf in 7,27 Sekunden und zog als Schnellste aller Vorläufe in die nächste Runde ein. Lisa Marie Kwayie, ebenfalls Berlin Athletics, wurde in ihrem Vorlauf Dritte in 7,38 Sekunden. Auch Emma Goretzka vom LAC BERLIN qualifizierte sich als Drittplatzierte ihres Laufs in 7,46 Sekunden für das Halbfinale.
Im zweiten Halbfinale trafen alle drei Berlinerinnen direkt aufeinander. Philina Schwartz steigerte sich nochmals deutlich und lief mit 7,16 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung. Damit zog sie souverän in das Finale ein. Lisa Marie Kwayie (7,41 Sekunden) und Emma Goretzka (7,44 Sekunden) verpassten den Finaleinzug leider knapp. Als Schnellste der Halbfinals ging Schwartz als Favoritin ins Finale und wurde dieser Rolle eindrucksvoll gerecht. In starken 7,18 Sekunden sicherte sich die erst 19-Jährige ihren ersten deutschen Meistertitel bei den Aktiven.
Für Lisa Marie Kwayie ging es zusätzlich über 200 Meter an den Start. Aufgrund vorheriger Verletzungen hatte sie in dieser Saison noch keinen 200-Meter-Lauf bestritten und erhielt ein Sonderstartrecht. Als Zweite ihres Halbfinals qualifizierte sie sich in 24,05 Sekunden für das Finale. Dort konnte sie sich nochmals steigern und lief 23,95 Sekunden, was ihr Platz sechs einbrachte.
Über 400 Meter zeigten die Athletinnen des SCC Berlin starke Leistungen. Skadi Schier gewann ihr Halbfinale souverän in 52,85 Sekunden und zog als eine der Favoritinnen ins Finale ein. Michelle Janiak wurde im zweiten Halbfinale in 54,82 Sekunden Dritte, verpasste jedoch den Finaleinzug. Lena Leege lief im dritten Halbfinale 53,98 Sekunden und qualifizierte sich für das Finale. Im Endlauf steigerte sich Skadi Schier erneut und lief mit 52,26 Sekunden eine persönliche Bestleistung, die ihr die Silbermedaille einbrachte. Lena Leege belegte mit 54,19 Sekunden den achten Platz.
Über 800 Meter gingen zwei Berlinerinnen an den Start, verpassten jedoch beide knapp das Finale. Alica Schmidt vom SCC Berlin wurde in ihrem Halbfinale in 2:07,91 Minuten Dritte. Nike Dangelmeier vom Berlin Track Club lief im schnellsten Halbfinale in 2:07,95 Minuten auf Rang fünf und stellte dabei eine persönliche Bestleistung auf.
Leandra Lorenz vom Berlin Track Club startete sowohl über 1500 als auch über 3000 Meter. Über 1500 Meter qualifizierte sie sich als Drittplatzierte ihres Halbfinals in 4:33,84 Minuten sicher für das Finale. Dort erreichte sie in 4:24,03 Minuten einen starken sechsten Platz. Bereits am Freitag hatte sie im Finale über 3000 Meter in 9:18,17 Minuten eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt und Rang fünf belegt.
Im Hochsprung der Frauen traten Blessing Enatoh und Ella Obeta von der LG Nord Berlin an. Beide übersprangen 1,75 Meter im zweiten Versuch. An 1,80 Metern scheiterten sie jedoch jeweils knapp, sodass sie gemeinsam den neunten Platz belegten.
Große Freude herrschte im Dreisprung bei der LG Nord Berlin. Caroline Joyeux sicherte sich mit 13,84 Metern die Silbermedaille. Sarah-Michelle Kudla gewann mit 13,59 Metern Bronze. Aliena Julietta Heinzmann wurde mit 12,54 Metern Neunte.
Den krönenden Abschluss der Meisterschaften bildete die 4x200-Meter-Staffel der Frauen. Der SCC Berlin trat in der Besetzung Schier, Lückenkemper, Janiak und Leege an. In herausragenden 1:35,11 Minuten sicherte sich das Quartett die Goldmedaille. Darüber hinaus bedeutete diese Zeit die Weltjahresbestleistung sowie einen neuen Berliner Rekord. Die Staffel von Berlin Athletics belegte in 1:41,02 Minuten Rang 14.
Herzlichen Glückwunsch an alle Berliner Athleten und Athletinnen zu diesen Erfolgen!