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Berliner Athlet*innen starten stark in die Sommersaison

Die Berliner Leichtathlet*innen sind erfolgreich in die Sommersaison 2026 gestartet. Bei zahlreichen Meetings und Sportfesten wurden in den vergangenen Wochen bereits Normen für die Deutschen Meisterschaften sowie für internationale Höhepunkte erfüllt. Besonders am vergangenen Pfingstwochenende machten viele Berliner Athlet*innen mit persönlichen Bestleistungen, deutschen Spitzenplatzierungen und Rekorden auf sich aufmerksam.

Im Fokus der Saison stehen in diesem Sommer die U18-Europameisterschaften vom 16. bis 19. Juli in Rieti (Italien), die U20-Weltmeisterschaften vom 4. bis 9. August in Eugene (USA) sowie die Europameisterschaften vom 10. bis 16. August in Birmingham (England).

Einige Berliner Leistungen möchten wir hier besonders hervorheben:

Für eines der herausragenden Ergebnisse des Wochenendes sorgte Lennox Schmidt vom SCC Berlin. Beim Pfingstsportfest in Berlin-Lichterfelde sprintete der 17-Jährige über 100 Meter starke 10,48 Sekunden und unterbot damit die Norm für die U20-Weltmeisterschaften in Eugene (10,50 Sekunden). Gleichzeitig stellte er eine neue persönliche Bestleistung auf und ist aktuell der zweitschnellste deutsche U20-Sprinter des Jahres.

Bereits Ende April hatte Lennox Schmidt beim Max-Mirsch-Gedenksportfest 10,40 Sekunden erzielt, dort allerdings bei minimal zu starkem Rückenwind (+2,1 m/s). Besonders bemerkenswert: Vor dieser Saison war der Berliner noch nie unter elf Sekunden geblieben – 2026 gelang ihm dies nun bereits viermal.

Auch Danilo Hübner vom LAC BERLIN überzeugte in Lichterfelde. Der U18-Athlet lief über 100 Meter 10,74 Sekunden, verbesserte seine persönliche Bestleistung und unterbot damit knapp die Norm für die U18-Europameisterschaften in Rieti (10,75 Sekunden). Aktuell ist er der drittschnellste deutsche U18-Athlet des Jahres.

In Zeven eröffnete Lisa Marie Kwayie von Berlin Athletics mit 11,47 Sekunden ihre Sommersaison. Bereits einige Wochen zuvor war Gina Lückenkemper (SCC Berlin) mit 11,38 Sekunden in Bradenton (USA) in die Saison gestartet. Die Norm für die Europameisterschaften in Birmingham liegt bei 11,18 Sekunden.

Eine herausragende Vorstellung zeigte zudem Emma Goretzka vom LAC BERLIN. Die Nachwuchsathletin lief am vergangenen Wochenende in Lichterfelde trotz Gegenwinds von 2,5 m/s über 200 Meter starke 23,85 Sekunden, stellte eine neue persönliche Bestleistung auf und unterbot damit die Norm für die U20-Weltmeisterschaften (24,00 Sekunden). Bereits über 100 Meter hatte sie mit 11,50 Sekunden überzeugt und ebenfalls die U20-WM-Norm (11,75 Sekunden) erfüllt. Aktuell ist sie Deutschlands schnellste U20-Athletin über 100 Meter.

Für einen historischen Moment sorgte Delisha Domingos vom TuS Lichterfelde. In Zeven sprintete sie über 100 Meter Hürden starke 13,09 Sekunden und verbesserte damit die deutsche U18-Bestleistung deutlich (zuvor 13,24 Sekunden durch Daryl Ndasi). Gleichzeitig steigerte sie ihren eigenen Berliner Rekord sowie ihre persönliche Bestleistung um 0,43 Sekunden und unterbot die Norm für die U18-Europameisterschaften (13,75 Sekunden) klar.

Über 400 Meter lief Friedrich Rumpf (SCC Berlin) bei einem Meeting in Brüssel am vergangenen Samstag 46,39 Sekunden und liegt damit aktuell auf Platz drei der deutschen Jahresbestenliste. Damit blieb er im ersten Rennen der Sommersaison nur knapp über seiner persönlichen Bestleistung von 46,33 Sekunden aus dem Vorjahr.

Auch Skadi Schier (SCC Berlin) absolvierte am vergangenen Wochenende ihr erstes Rennen über die Stadionrunde. In Rehlingen lief sie 52,22 Sekunden.

Über 1500 Meter präsentierten sich mehrere Berliner Nachwuchsathletinnen in Topform. Mila Klein vom Berliner SV 1892 lief in Lichterfelde hervorragende 4:23,70 Minuten und unterbot damit deutlich die Norm für die U18-Europameisterschaften (4:29,00 Minuten). Sie ist aktuell die schnellste deutsche U18-Läuferin des Jahres. Bereits zehn Tage zuvor hatte sie in Wilmersdorf über 2000 Meter Hindernis mit 6:44,42 Minuten ebenfalls klar die EM-Norm erfüllt und führt auch hier die deutsche Jahresbestenliste an.

Ada Werner (SCC Berlin) verbesserte ihre persönliche Bestleistung in Lichterfelde über 1500 Meter um vier Sekunden auf 4:25,29 Minuten und liegt damit aktuell auf Platz vier der deutschen U20-Bestenliste. Zur Norm für die U20-Weltmeisterschaften fehlt nur noch gut eine Sekunde.

Carlotta Loewenthal von der LG Nord Berlin steigerte ihre persönliche Bestleistung im Dreisprung auf 12,86 Meter und liegt damit aktuell auf Platz drei der deutschen U20-Jahresbestenliste. Die Norm für die U20-Weltmeisterschaften liegt bei 13,00 Metern.

Diese Marke bereits übertroffen hat Lotta Edzards vom SCC Berlin. Sie sprang in Azusa (USA) starke 13,05 Meter und ist aktuell Deutschlands beste U20-Dreispringerin.

Im Diskuswurf überzeugte Chiara Wildner von Berlin Athletics mit 53,87 Metern in Magdeburg. Damit erfüllte sie die Norm für die U20-Weltmeisterschaften deutlich und ist aktuell die drittbeste deutsche U20-Athletin des Jahres.

Auch Olivia Eyenga (SCC Berlin) präsentierte sich stark. Mit 47,00 Metern in Halle/Saale am 17. Mai erfüllte sie klar die Norm für die U18-Europameisterschaften, verbesserte ihre persönliche Bestleistung deutlich und liegt aktuell auf Rang drei der deutschen U18-Jahresbestenliste.

Für gleich zwei Berliner Rekorde sorgte in diesem Jahr bereits Frieda Weiden vom Berliner SV 1892 in der Altersklasse W14. Nachdem sie zu Jahresbeginn den Berliner Rekord über 10 Kilometer Straße auf 43:48 Minuten verbessert hatte, stellte sie am 16. Mai in Britz auch einen neuen Berliner Rekord über 5 Kilometer Straße auf. Die neue Bestmarke steht nun bei 18:21 Minuten.

Auch Noam Klein vom Berliner SV 1892 konnte den Berliner Rekord über 5 Kilometer Straße am 16. Mai verbessern. In der M13 steht dieser nun bei 17:39 Minuten.

 

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