Pressemitteilungen

Berliner Athlet*innen überzeugen mit Bestleitungen und Normen

Zahlreiche Höhepunkte für Berliner Athletinnen und Athleten gab es bei verschiedenen Meetings und Sportfesten in den vergangenen Tagen.

Bei der traditionsreichen Bauhaus Junioren-Gala in Mannheim trafen am vergangenen Wochenende Nachwuchsathletinnen und -athleten aus mehr als 20 Nationen aufeinander. Auch einige Berliner Talente gingen an den Start.

Für eines der herausragenden Ergebnisse sorgte Emma Goretzka (LAC BERLIN). Die U20-Sprinterin steigerte ihre erst eine Woche zuvor in Regensburg aufgestellte Bestzeit von 11,36 Sekunden bereits im Vorlauf über 100 Meter auf 11,34 Sekunden. Im Finale legte sie mit 11,33 Sekunden noch einmal nach und belegte Rang zwei hinter einer Schweizer Konkurrentin. Damit führt sie aktuell die deutsche U20-Jahresbestenliste an. Die Norm für die U20-Weltmeisterschaften vom 4. bis 9. August in Eugene unterbot sie erneut deutlich.

Ebenfalls in bestechender Form präsentierte sich Liyana Barragan de Luyz (OSC Berlin). Über 400 Meter der weiblichen U20 lief sie in 54,14 Sekunden zu einer neuen persönlichen Bestleistung und unterbot die Norm für die U20-Weltmeisterschaften. Mit ihrer Leistungssteigerung um nahezu neun Zehntelsekunden belegte sie Platz drei hinter Athletinnen aus der Slowakei und Frankreich. Lois Amoako (Berlin Athletics) erreichte über dieselbe Distanz mit einer persönlichen Bestzeit von 55,42 Sekunden Rang neun.

Im Hammerwurf der weiblichen U20 sicherte sich Nova Kienast (Berlin Athletics) mit 64,87 Metern Platz drei und übertraf ebenfalls die Norm für die U20-Weltmeisterschaften.

Bei den männlichen U20-Sprintern überzeugte Lennox Schmidt (SCC Berlin). Nach 10,47 Sekunden im Vorlauf steigerte er sich im Finale auf starke 10,26 Sekunden. Mit dieser neuen persönlichen Bestleistung blieb er deutlich unter der U20-WM-Norm, belegte Platz fünf und ist aktuell der zweitschnellste deutsche U20-Sprinter des Jahres.

Eine weitere Bestmarke erreichte Adrian Primus (SCC Berlin) über 400 Meter. Mit 47,97 Sekunden blieb er erstmals unter der 48-Sekunden-Marke, belegte Rang fünf und rangiert derzeit auf Platz drei der deutschen U20-Jahresbestenliste.

Auch bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften am 6. und 7. Juni sorgten Berliner Nachwuchsathletinnen und -athleten für starke Ergebnisse.

Danilo Hübner (LAC BERLIN) lief über 200 Meter starke 21,49 Sekunden und verbesserte seine persönliche Bestleistung deutlich. Damit erfüllte er die Norm für die U18-Europameisterschaften und ist aktuell Deutschlands viertschnellster U18-Athlet über diese Distanz. Auch am vergangenen Wochenende war er schnell unterwegs: Am 13. Juni unterbot er in Dresden über 100 Meter mit 10,63 Sekunden ebenfalls die U18-EM-Norm und lief damit in die Top Drei Deutschlands.

Eine weitere starke Sprintleistung zeigte Skadi Schier (SCC Berlin), die ihre Bestzeit über 200 Meter auf 23,26 Sekunden verbesserte.

Im Weitsprung erzielte Denyo Schluckwerder (LAC BERLIN) mit 7,62 Metern eine neue persönliche Bestleistung. Damit gehört er derzeit zu den drei besten deutschen U23-Weitspringern.

Auch beim 36. Internationalen DSC-Meeting in Dresden überzeugten Berliner Athletinnen und Athleten.

Florian Näbelung (Berlin Athletics) gewann das Finale über 110 Meter Hürden in persönlicher Bestzeit von 14,16 Sekunden und zählt aktuell zu den Top 8 seiner Altersklasse in Deutschland.

Eine neue persönliche Bestleistung über 800 Meter gelang Mila Klein (Berliner SV 1892), die sich auf 2:06,59 Minuten steigerte.

Im Dreisprung der Frauen feierte Caroline Joyeux (LG Nord Berlin) mit 13,73 Metern den Sieg. Vereinskollegin Sarah-Michelle Kudla folgte mit 13,31 Metern auf Rang zwei.

Über 110 Meter Hürden stellte zudem Moritz Andres (SC Berlin) mit 14,10 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung auf und gehört aktuell zu den vier schnellsten U18-Hürdensprintern Deutschlands.

Sprintstark präsentierte sich erneut Philina Schwartz (Berlin Athletics). Nach 11,35 Sekunden im Vorlauf gewann sie das Finale in 11,37 Sekunden. Bereits eine Woche zuvor war sie in Regensburg mit starken 11,30 Sekunden in die Saison gestartet.

Für einen Berliner Rekord sorgte Delisha Domingos (TuS Lichterfelde). Die U18-Sprinterin lief in Regensburg über 100 Meter herausragende 11,36 Sekunden und stellte damit eine neue Berliner Bestmarke auf. Gleichzeitig führt sie nicht nur die deutsche U18-Jahresbestenliste mit großem Vorsprung an, sondern rangiert auch auf Platz eins der europäischen Bestenliste ihrer Altersklasse.

Ebenfalls in starker Verfassung präsentierte sich Lena Leege (SCC Berlin) beim Pfingstsportfest in Regensburg. Mit 52,68 Sekunden über 400 Meter blieb sie erstmals unter der Marke von 53 Sekunden und belegte Rang drei.

Für ein internationales Ausrufezeichen sorgte Emil Agyekum. Beim Diamond-League-Meeting in Stockholm am 7. Juni stellte er über 400 Meter Hürden in 47,72 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung auf. Die Zeit ist zugleich die zweitschnellste eines deutschen Athleten aller Zeiten.

Im Dreisprung führt Mohammad Amin Alsalami (LAC BERLIN) aktuell die deutsche Jahresbestenliste an. Mit seinem Sprung auf 16,07 Meter Anfang Juni in Garbsen setzte er sich an die nationale Spitze.

Im Ausdauerbereich überzeugte Blanka Dörfel (Berlin Athletics). Die Berlinerin steigerte sich Anfang Juni in Stadtallendorf über 5.000 Meter auf starke 15:11,89 Minuten und verbesserte ihre persönliche Bestleistung um rund 30 Sekunden. Damit ist sie derzeit die schnellste deutsche Läuferin über diese Distanz und erfüllte die DLV-Bestätigungsnorm für die Europameisterschaften in Birmingham. Zur direkten EM-Norm fehlen nur noch wenige Sekunden.

Knapp an der U20-WM-Norm vorbei lief Ada Werner (SCC Berlin) über 3.000 Meter Hindernis. In Osterode erreichte sie 10:26,63 Minuten und verpasste die geforderte Marke von 10:26,00 Minuten lediglich um 63 Hundertstelsekunden.

Einen weiteren Grund zur Freude gab es gestern: Leo Köpp (LG Nord Berlin) wurde vom DLV für die Halbmarathon-Distanz im Gehen bei den Europameisterschaften in Birmingham nominiert. Der Berliner hatte bereits im April bei der Team-WM in seinem ersten Wettkampf auf der neuen Strecke auf Anhieb Rang vier belegt.

Zurück

Sponsoren und Partner

Kooperations- und Medienpartner