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Berliner Senioren erfolgreicher denn je

Bei den 16. Deutschen Senioren Hallenmeisterschaften (04.-05.03.2017), die wie in den letzten Jahren in Erfurt ausgetragen wurden, gaben 39 Athleten aus 14 Vereinen ihre Meldungen ab. Gewannen sie im Olympiajahr 2016 stolze 23 Medaillen, waren es dieses Jahr mit 25 x Edelmetall noch mehr.

Herausragender Athlet war wieder einmal Roland Gröger (M 50/TopFit Berlin), der die Strecken von 60 m (7,57 s), 200 m (23,70 s) und 400 m (52,24 s) total beherrschte. Durch seine 3 Weltmeistertitel im letzten Jahr und Weltrekord über 400 m wählte eine Expertenkommission ihn zum erfolgreichsten Deutschen Masters Leichtathleten. Er bekam aus den Händen der Vorsitzenden des DLV-Bundesausschusses Senioren Margit Jungmann und des Sprechers der Senioren der Landesverbände Hans Schmidt zu dieser Wahl ein Präsent und eine Urkunde überreicht.

Dass man durch die Bündelung der Kräfte einiges erreichen kann, zeigte sich bei dem neuen Deutschen Seniorenmeister, der Berliner Startgemeinschaft (TopFit Berlin/Weißenseer SV Rot-Weiß/VfV Spandau), TopWeiß Spandau. In der Besetzung Roland Gröger-Thorsten Poschwatta-Andreas Contag-Andreas Weise gewannen sie die Goldmedaille in der 4 x 200 m Staffel der Altersklasse (AK) M 50 in 1:41,95 min. Auch in den Einzelrennen über 400 m (59,63 s) und 800 m (2:23,90 min.) gewann Andreas Weise M60 2 x Gold und 1 x Silber im 60 m Hürdenlauf (10,20 s) für den VfV Spandau.

Nach seiner Disqualifikation im 800 m Rennen setzte Helmut Kreidner (M 60/SC Siemensstadt) seine ganze Energie in den 3.000 m Lauf und gewann in 10:36,95 min. In der älteren AK M 65 ging der Titel an den vielfachen deutschen Seniorenmeister Dr. Klaus Goldammer vom OSC Berlin (10:44,04 min.), der tags zuvor Bronze über 800 m in 2:34,64 min. gewann. In der älteren AK M 70 ging über 800 m Silber an Dieter Kollhamer (2:47,47 min.) und Gold über 3.000 m (11:50,74 min.). Bronze erkämpfte sich Horst Kyborg vom SC Siemensstadt (12:05.16 min.).

Im Gehwettbewerb über 3.000 m waren die die Geher des Polizei SV Berlin wieder erfolgreich dabei. In der AK 60 kamen Uwe Tolle auf Platz 3 (17:25,04 min.) und Günter Evertz auf Platz 4 (19:33,54 min.). In der AK 70 und AK 75 kamen Bernd Hölters (19:10,86 min.) und Heinz-Jürgen Mittmann (21:25,84 min.) jeweils auf Platz 3.

In den Wurfdisziplinen waren die Athleten vom OSC Berlin wieder einmal recht stark. Jens Stark (AK M 45) wurde Vizemeister im Diskuswurf mit 39,69 m, Mario Tschierschwitz (AK 55) erreichte im Hammerwurf Bronze mit 43,28 m.

Dr. Annika Holland (W 35; SCC Berlin) verpasste nur knapp den Meistertitel im 800 m Lauf in 2:27,77 min. und Marion Sarasa (W 65/LC Ron-Hill Berlin) erlief sich Bronze im 3.000 m Lauf in 13:30,35 min.

Nachdem die mehrfache Weltmeisterin Ingrid Meier (W 70) in die Altersklasse von Petra Zörner (PSV Olympia Berlin) aufgestiegen ist, konnte Zörner über 60 m (9,95 s) und 200 m (34,96 s) nur jeweils Vizemeisterin werden.

In den technischen Disziplinen ging der Vizemeistertitel im Speerwurf der AK W 45 an Andrea Zahn vom VfV Spandau mit 35,36 m. Im Weitsprung belegte Dr. Katja Hasselberg mit 5,04 m Platz 2 hinter der Seniorenmeisterin W 50 Urte Alisch, SWC Regensburg, die mit 5,33 m eine neue Deutsche Bestleistung sprang. Ute Schwanke (W 50/PSV Olympia Berlin) verpasste mit 28,55 m nur um einen Zentimeter den Vizemeistertitel im Speerwurf ihrer Klasse.

Mit 25 Medaillen im Koffer und davon 7 x Gold, 9 x Silber und 9 x Bronze sind die Berliner Senioren gut gerüstet für die nächsten Wettkämpfe, sei es bei den Senioren-Hallenweltmeisterschaften vom 19. – 25. März in Südkorea oder für die Freiluftsaison 2017 in Zittau vom 30. Juni – 2. Juli.

Karl-Heinz Flucke

Breitensportwart im Berliner Leichtathletik-Verband und

Mitglied Bundesausschuss Senioren Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit im Deutschen Leichtathletik-Verband

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