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erfolgreiche BBHM U20 und LM U16 im Sportforum
Zahlreiche Berliner, Brandenburger sowie Berlin-Brandenburger Meistertitel wurden am vergangenen Wochenende im Sportforum Hohenschönhausen vergeben. Während in der U16 die Berliner und Brandenburger Landesmeisterschaften ausgetragen wurden, kämpften die Athletinnen und Athleten der U20 um die Berlin-Brandenburgischen Meistertitel. Viele starke Leistungen, schnelle Zeiten, DM-Normen und Top-Platzierungen in den deutschen Bestenlisten prägten das Wettkampfwochenende.
In der Altersklasse M15 überzeugte Nevio Schwarz (Berlin Athletics) besonders über die 60 m Hürden. In 8,82 Sekunden sicherte er sich den Berliner Meistertitel und stellte zugleich eine neue persönliche Bestleistung auf. Bereits am Vortag war er im 60 m Sprint Vizemeister geworden. Mit seiner Hürdenzeit zählt Nevio aktuell zu den Top 10 Deutschlands.
Ebenfalls doppelt erfolgreich war Florian Knorr (Berliner TSC), der sich in der M15 sowohl im Hochsprung mit 1,74 m als auch im Dreisprung mit 11,18 m die Berliner Meistertitel sicherte.
Hochklassig präsentierten sich die Finals über 60 m der männlichen U20. Lennox Schmidt (SCC Berlin) blieb als einziger Athlet mit 6,91 Sekunden unter der Sieben-Sekunden-Marke. Insgesamt unterboten gleich sieben Finalisten die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften der U20.
Auch über die 800 m der U20 wurden schnelle Zeiten erzielt: Die acht Erstplatzierten erfüllten allesamt die DM-Norm. Paul Johann Weber (Berlin Athletics) liegt mit seiner Leistung aktuell auf Platz drei der deutschen Bestenliste. Besonders bemerkenswert: Taro Rösler (SC Potsdam) und Jascha Heisterkamp (LG Nord Berlin), beide noch der U18 angehörig, belegten die Plätze zwei und drei und liefen die bislang schnellsten U18-Zeiten des Jahres in Deutschland.
Über die längste Strecke des Wochenendes, die 3000 m, sicherte sich Finn Huber (Berlin Athletics) in 8:49,91 Minuten den Meistertitel.
Am Sonntag setzte Balthus Hildebrandt (SC Berlin) ein weiteres Ausrufezeichen. Nach Silber über 60 m am Vortag gewann er den Berlin-Brandenburgischen Meistertitel über die 60 m Hürden. Mit 7,97 Sekunden blieb er als einziger Finalist unter acht Sekunden und ist damit aktuell der viertschnellste Hürdensprinter seiner Altersklasse in Deutschland.
Im Hochsprung der MJ U20 übersprang Julius Seiler (Berliner TSC) erstmals die 2,00-Meter-Marke. Neben der erfüllten DM-Norm bedeutet diese Leistung derzeit Platz fünf in der deutschen Bestenliste. Im Dreisprung der MU20 dominierte Oskar Biederlack (SCC Berlin) mit 14,20 m und großem Vorsprung – ebenfalls Rang fünf deutschlandweit.
Auch die weiblichen Nachwuchsathletinnen sorgten für starke Leistungen. Über 60 m der W14 blieben mit Melissa Heek (Sportfreunde Kladow, 7,90 Sekunden) und Lilly Schröter (Berlin Athletics, 7,99 Sekunden) gleich zwei Berlinerinnen unter der Acht-Sekunden-Marke und belegen aktuell Platz sechs und elf in Deutschland.
Über 300 m der W15 knackte Brandenburgerin Noura Ziri (SC Potsdam) als einzige Athletin die 42-Sekunden-Marke. Der Berliner Meistertitel ging an Ada Bajon (TuS Lichterfelde) in 42,04 Sekunden. In der deutschen Bestenliste rangieren beide derzeit unten den Top 3.
Einen weiten Sprung zeigte Luka Anuschka Nemitz (LAC BERLIN) im Weitsprung der W15. Mit 5,54 m gewann sie den Berliner Meistertitel.
Emma Goretzka (LAC BERLIN), mit der zweitschnellste 60-m-Zeit der U20 dieses Jahres in Deutschland angereist, bestätigte ihre starke Form und gewann sowohl über 60 m als auch über 200 m die BBM-Titel der wU20.
Im Dreisprung der U20 erzielte Carlotta Lowenthal (LG Nord Berlin) mit 12,29 m eine gute Leistung und rangiert in Top 3 der deutschen Bestenliste.
Den stimmungsvollen Abschluss beider Wettkampftage bildeten die Staffelwettbewerbe, bei denen noch einmal zahlreiche Highlights gesetzt wurden. Besonders überzeugend präsentierte sich die 4×200-m-Staffel der männlichen U18 des LAC BERLIN. In der Besetzung Matti Hielscher, Finn Bengsch, Moritz Mittelstädt und Danilo Hübner lief das Quartett in 1:31,42 Minuten deutlich unter der Norm für die Deutschen Meisterschaften und belegt damit aktuell Platz zwei der DLV-Bestenliste.
Auch die Masters-Staffeln sorgten für herausragende Leistungen und neue deutsche Rekorde. In der W35 stellte die 3×800-m-Staffel des SCC Berlin mit Vera Pöhl, Madeleine Lewin und Katja Treichel in 8:17,50 Minuten eine neue deutsche Hallenbestleistung auf. Ebenfalls erfolgreich war die 3×1000-m-Staffel der M55 des SCC Berlin: Georg Kallidis, Frank Thieme und Volker Dattke verbesserten die bestehende deutsche Hallenbestleistung in 9:49,28 Minuten um mehr als 20 Sekunden und setzten damit einen eindrucksvollen Schlusspunkt unter ein äußerst erfolgreiches Meisterschaftswochenende im Sportforum Hohenschönhausen.
Am kommenden Wochenende stehen bereits die nächsten Meisterschaften für die Berliner und Brandenburger Athletinnen und Athleten an. Im Luftschiffhafen in Potsdam werden die Berlin-Brandenburgischen Hallenmeistertitel der Männer & Frauen sowie der U18 vergeben.