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Erfolgreicher norddeutscher Vergleichswettkampf der U16

Am 19. September trafen sich die besten U16-Athletinnen und -Athleten aus sieben norddeutschen Landesverbänden zum Norddeutschen Vergleichswettkampf im Berliner Mommsenstadion. Neben dem Gastgeber Berlin waren Teams aus Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Westfalen, Nordrhein und Niedersachsen am Start. In zahlreichen Einzeldisziplinen und Staffeln kämpften die Nachwuchsathletinnen und -athleten um Punkte für ihre Landesauswahl.

Auf dem Programm standen die 4x100-Meter-Staffel, 800 Meter, 300 Meter Hürden, 100 Meter, 3000 Meter, 300 Meter, 80 Meter Hürden, Weitsprung, Kugelstoßen, Diskuswurf, Speerwurf, Hochsprung und Dreisprung. In jeder Disziplin ging jeweils ein Athlet bzw. eine Athletin pro Verband in die Wertung ein. Für den bestplatzierten Verband Platz gab es sieben Punkte, für den zweiten sechs Punkte und anschließend jeweils einen Punkt weniger.

Neben einer getrennten weiblichen und männlichen Wertung wurde auch eine Gesamtwertung ausgetragen. In diese floss zusätzlich die 4x200-Meter-Mixed-Staffel ein.

Bei den weiblichen Teams setzte sich Westfalen mit 77 Punkten durch. Gleich sechsmal erzielte das Team dabei die maximale Punktzahl von sieben Punkten. Dahinter folgte Berlin mit 66 Punkten knapp vor Niedersachsen mit 65 Punkten.

Bei den männlichen Teams ging der Sieg an Nordrhein. Mit 70 Punkten lag das Team vor Berlin mit 68 Punkten und Westfalen mit 60 Punkten. Nordrhein sammelte dabei fünfmal die Höchstpunktzahl.

Auch in der Gesamtwertung ging es eng zu: Westfalen sicherte sich mit 143 Punkten den ersten Platz vor Nordrhein mit 140 Punkten. Das Berliner Team kam mit 139 Punkten auf Rang drei.

Die Höchstpunktzahl für Berlin sicherte sich über 300 Meter der weiblichen U16 Emilia Preidl (Berliner TSC) in 41,99 Sekunden. Im Weitsprung der weiblichen U16 überzeugte Luka Anuschka Nemitz (LAC BERLIN) mit 5,68 Metern und hatte damit fast 30 Zentimeter Vorsprung auf die zweitplatzierte Athletin.

Auch bei den Jungen gab es mehrere besonders starke Punktelieferanten aus Berlin. Die 4x100-Meter-Staffel mit Noah Plaue, Aaron Kaufmann, Rémi Sagarra Medina und Nevio Schwarz lief in 44,10 Sekunden die schnellste Zeit der Konkurrenz. Über 100 Meter steigerte sich Noah Plaue (SV Preußen Berlin) auf 11,17 Sekunden, stellte damit eine neue persönliche Bestleistung auf und steuerte sieben Punkte zum Berliner Konto bei. Für ein besonderes Ausrufezeichen sorgte Rémi Sagarra Medina (Berliner TSC) im Weitsprung: Im letzten Versuch verbesserte er sich um ganze 40 Zentimeter auf 6,45 Meter. Damit steigerte er seine persönliche Bestleistung um 14 Zentimeter und sammelte die Höchstpunktzahl für sein Team.

Besonders starke Leistungen wurden im Rahmen des Vergleichswettkampfs auch mit der Wahl zu den besten Leistungen des Tages gewürdigt. Bei den weiblichen Teilnehmerinnen fiel die Wahl auf Jarla Schlüttler (Nordrhein).

Die W15-Athletin dominierte den 3000-Meter-Lauf und setzte sich mit großem Abstand gegen die Konkurrenz durch. Dabei steigerte sie ihre persönliche Bestleistung um gleich elf Sekunden auf 10:07,42 Minuten. Mit dieser Zeit erzielte Schlüttler zugleich die zweitbeste Leistung einer W15-Athletin über 3000 Meter in Deutschland in diesem Jahr.

Bei den männlichen Athleten wurde Ben Krome (Westfalen) für seine Leistungen ausgezeichnet. Der Westfale überzeugte sowohl im Diskuswurf als auch im Kugelstoßen.

Im Diskuswurf gewann Krome mit 50,75 Metern und hatte dabei mehr als sieben Meter Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Gleichzeitig verbesserte er seine persönliche Bestleistung deutlich – zuvor standen für ihn 46,96 Meter zu Buche.

Auch im Kugelstoßen gelang ihm mit 18,01 Metern eine neue persönliche Bestleistung. Damit übertraf er seine bisherige Bestmarke von 17,06 Metern um beinahe einen Meter und setzte sich mit mehr als zwei Metern Vorsprung gegen die Konkurrenz durch. In der deutschen Bestenliste führt Krome die U16-Konkurrenz im Kugelstoßen damit aktuell mit mehr als 1,5 Metern Vorsprung an. Im Diskuswurf liegt er auf Rang vier.

Der Norddeutsche Vergleichswettkampf bot den Nachwuchsathletinnen und -athleten einen spannenden Wettkampf auf hohem Niveau und zugleich die Möglichkeit, sich im direkten Vergleich mit den besten U16-Athletinnen und -Athleten der teilnehmenden Landesverbände zu messen.

Ein großer Dank gilt allen Kampfrichterinnen und Kampfrichtern sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfs im Berliner Mommsenstadion gesorgt haben.

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