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erfolgreiches DM-Wochenende der U20 und U16
Mit insgesamt 18 Medaillen, darunter fünf Deutsche Meistertitel, kehrten die Berliner Nachwuchsathletinnen und -athleten von den Deutschen U20- und U16-Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid zurück. Neben zahlreichen persönlichen Bestleistungen schufen mehrere Berliner*innen beste Voraussetzungen für eine Nominierung zu den U20-Weltmeisterschaften.
Für das erste Berliner Gold sorgte die Staffel des SCC Berlin über 4x100 Meter der männlichen U20. Schlussläufer Lennox Schmidt fing auf den letzten Metern noch die Konkurrenz aus Chemnitz ab und führte gemeinsam mit Jonas Höhne, Adrian Primus und Immanuel Julius Lee Long das Quartett in 40,71 Sekunden zum Deutschen Meistertitel.
Für eine herausragende Einzelleistung sorgte Emma Goretzka (LAC BERLIN) über 100 Meter der weiblichen U20. Die Topfavoritin wurde ihrer Rolle eindrucksvoll gerecht und steigerte ihre persönliche Bestleistung um gleich 14 Hundertstelsekunden auf starke 11,19 Sekunden. Damit verbesserte sie sich auf Rang drei der deutschen Frauen-Jahresbestenliste. Nur fünf deutsche U20-Sprinterinnen waren jemals schneller. Gleichzeitig machte sie ihr Ticket für die U20-Weltmeisterschaften perfekt.
Auch Lennox Schmidt (SCC Berlin) überzeugte über 100 Meter der männlichen U20. Nachdem er bereits mit der Staffel erfolgreich gewesen war, lief er im Finale in 10,25 Sekunden zu Silber und verbesserte seine persönliche Bestleistung erneut um eine Hundertstelsekunde. Damit dürfte auch für ihn das Ticket für die U20-Weltmeisterschaften sicher sein. Ebenfalls den Finaleinzug schaffte Chayan Castro Garcia (LG Nord Berlin), der in 10,53 Sekunden Rang fünf belegte.
Einen weiteren Titel gewann Joel Yamah (SCC Berlin) im Dreisprung. Mit einer Saisonbestleistung von 15,14 Metern setzte er sich erst im letzten Versuch an die Spitze und sicherte sich Gold.
Ebenfalls Gold im Dreisprung gewann Lotta Edzards (SCC Berlin) in der weiblichen U20. Nach starken 13,02 Metern im ersten Versuch steigerte sie sich zunächst auf 13,28 Meter und schließlich im letzten Durchgang auf hervorragende 13,35 Meter. Damit verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung um 24 Zentimeter, übertraf die WM-Norm und sicherte sich souverän den Deutschen Meistertitel.
Im Hammerwurf gewann Nova Kienast (Berlin Athletics) mit 64,19 Metern die Silbermedaille und löste gleichzeitig das Ticket für die U20-Weltmeisterschaften.
Weitere Medaillen sammelten die Berlinerinnen im Weitsprung. Carlotta Loewenthal (LG Nord Berlin) gewann mit 5,97 Metern Silber, Lara Allien (SCC Berlin) folgte mit nur einem Zentimeter Rückstand auf Rang drei. Zwischen Platz zwei und sechs lagen am Ende lediglich fünf Zentimeter.
Einen packenden Endspurt erlebte das Finale über 800 Meter der männlichen U20. Paul Johann Weber (Berlin Athletics) steigerte sich nach einer bereits starken Vorlaufleistung nochmals auf 1:49,64 Minuten und blieb erstmals unter der WM-Norm von 1:50,00 Minuten. Insgesamt verbesserte er seine persönliche Bestleistung an diesem Wochenende um mehr als dreieinhalb Sekunden. Im Fotofinish sicherte er sich Bronze, verpasste Silber und damit das zweite direkte WM-Ticket jedoch denkbar knapp um 0,01 Sekunden.
Ebenfalls Bronze gewann Viktoria Kamml (Berlin Track Club) über 800 Meter in 2:09,18 Minuten.
Knapp an einer Medaille vorbei lief Jannis Matheo Grunwald (Berliner SV 1892) als Vierter über 3.000 Meter in 8:35,50 Minuten, während Finn Huber (Berlin Athletics) Achter wurde. Weitere Finalplatzierungen erreichten Adrian Primus (SCC Berlin) als Sechster über 400 Meter, Liyana Barragan De Luyz (OSC Berlin) als Fünfte über 400 Meter, Ada Brzezinka (OSC Berlin) als Sechste über 800 Meter, Chiara Wildner (Berlin Athletics) als Fünfte im Diskuswurf, Niklas Quast (TSV Spandau 1860) als Achter im Hochsprung sowie Lilith Belau (Berlin Athletics) als Achte über 200 Meter.
Auch die Berliner U16-Athletinnen und -Athleten überzeugten mit starken Leistungen.
Emilia Preidl (Berliner TSC) lief im Finale über 300 Meter der W15 zu Gold. Die U16-Athletin schlug von Beginn an ein hohes Tempo an und sicherte sich souverän in 40,69s den Deutschen Meistertitel.
Über 100 Meter der M15 gewann Noah Plaue (SV Preußen Berlin) in 10,90 Sekunden Bronze. Gemeinsam mit Maximilian Sieckmann, Fritz Brummer und Richard Hoffmann durfte er sich zudem über Bronze mit der StG Berlin Nord-Ost über 4x100 Meter in 44,77 Sekunden freuen.
Im Hochsprung der M15 sprang Florian Knorr (Berliner TSC) mit persönlicher Bestleistung von 1,83 Metern ebenfalls auf Rang drei. Rémi Sagarra (Berliner TSC) verpasste als Vierter im Weitsprung mit persönlicher Bestleistung von 6,31 Metern das Podest nur knapp.
Bei der W15 gewann Luka Anuschka Nemitz (LAC BERLIN) gleich zwei Silbermedaillen. Über 100 Meter lief sie 12,30 Sekunden, im Weitsprung erzielte sie 5,86 Meter. Lediglich drei Zentimeter fehlten ihr dort zum Deutschen Meistertitel.
Über 100 Meter sprintete Emma Freudenberger (LG Nord Berlin) in 12,34 Sekunden zu Bronze. Ebenfalls Bronze gewann Mara Dittberner (Berlin Athletics) im Hochsprung mit persönlicher Bestleistung von 1,70 Metern.
Weitere Top-Acht-Platzierungen erreichten Johanna Hannebauer (LAC BERLIN) als Vierte über 300 Meter Hürden in persönlicher Bestleistung von 45,37 Sekunden, Ada Bajon (TuS Lichterfelde) als Siebte über 300 Meter, Nevio Schwarz (Berlin Athletics) als Siebter über 100 Meter, Maximilian Sieckmann (Berliner TSC) als Siebter über 300 Meter, Lilia Ben Jemia (Berliner SV 1892) als Achte im Dreisprung sowie Lukas Valentin Orzechowski (SCC Berlin) mit persönlicher Bestleistung von 14,16 Metern auf Rang acht im Kugelstoßen und Platz zehn im Diskuswurf.
Auch bei den parallel ausgetragenen Norddeutschen Meisterschaften der U18 sowie der Männer und Frauen in Bremen gab es zahlreiche Berliner Titel und Medaillen zu feiern. Am kommenden Wochenende werden in Mönchengladbach die Deutschen Meistertitel der Masters vergeben. Am 25. und 26. Juli folgt schließlich der Höhepunkt des Meisterschaftsmonats, wenn in Bochum-Wattenscheid die Deutschen Meisterschaften der Aktiven stattfinden.