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Julia Fischer und Lucas Jakubczyk in der Staffel Neunte in Rio

Die Neun steht für einen undankbaren Platz im Diskuswerfen und in der Sprintstaffel bei den Olympischen Spielen in Rio. Lucas Jakubczyk (SCC Berlin) verpasste zusammen mit Julian Reus (TV Wattenscheid 01), Robert Hering (SC DHfK Leipzig) und Sven Knipphals (VfL Wolsburg) wie schon in London (Großbritannien) vier Jahre zuvor das Finale über 4x100 Meter nur um wenige Hundertstel.

Als Schlussläufer trug der Berliner das Staffelholz nach einem runden Lauf in 38,26 Sekunden durchs Ziel. Zum deutschen Rekord fehlten nur rund zwei Zehntel, zur DLV-Saisonbestleistung vier Hundertstel. Für das Olympiafinale reichte diese Leistung nicht. Das Quartett aus der Gastgeber-Nation Brasilien zog in 38,19 Sekunden als Achter noch ins Finale ein. Gleich sechs Staffeln blieben unter 38 Sekunden. Für Lucas Jakubzczyk und das DLV-Team blieb der undankbare neunte Rang.  

Ähnlich erging es Julia Fischer (SCC Berlin) im Diskuswerfen. Nach der Quali am späten Abend blieb nur eine kurze Nacht zur Erholung, bis es dann gleich am folgenden Vormittag um die Medaillen ging. Die EM-Zweite konnte ihr großes Ziel nicht verwirklichen, in den Kampf um Edelmetall einzugreifen. Um den Endkampf zu erreichen, musste in der dritten Runde eine Steigerung her. Die Gelang mit einem Wurf auf 62,67 Meter auch, der reichte aber nur zu Rang neun.

Ein Überblick über die Ergebnisse der Berliner Leichtathleten sind auf unserer Rio-Seite zusammengefasst.

jhr

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