Melanie Bauschke steigt mit 6,39 Metern ein - Raúl Spank über 2,18 Meter

Eigentlich wollte sie gar nicht im Weitsprung antreten in diesem Winter - aber die Trainingswerte und gute Ergebnisse im Sprint bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften stimmten Melanie Bauschke um. So ging die EM-Siebte am Samstag beim Meeting in Karlsruhe an den Start und bewies, dass sie mit der deutschen Spitze mithalten kann: 6,39 Meter wurden gemessen, auch die Serie war konstant. Das macht Hoffnung, dass es noch ein bisschen weiter gehen kann.

Wie schon am Donnerstag in Düsseldorf nahm Carsten Schlangen die 1.500 Meter in Angriff. Das Tempo an der Spitze war diesmal etwas höher, für den Mittelstreckler der LG Nord Berlin kam am Ende eine ähnliche Zeit heraus wie zwei Tage zuvor: 3:43,50 Minuten. Damit geht es jetzt noch einmal ins Trainingslager, um ein paar krankheitsbedingt ausgefallene Einheiten nachzuholen und für die Deutschen Meisterschaften in Leipzig (22./23. Februar) noch besser in Form zu kommen.

Am Freitag war Hochspringer Raúl Spank beim Springermeeting in seiner alten Heimat Dresden am Start. Erstmals nach einer langen Verletzungspause trat er wieder mit dem starken linken Absprungbein an. Der Athlet der LG Nord Berlin floppte über 2,18 Meter und blieb damit im Rahmen seiner Erwartungen. Für die laufende Hallensaison hat sich der 25-Jährige erst einmal eine Höhe von 2,20 Metern vorgenommen. Bei der Hallen-DM darf es gerne noch etwas höher gehen. Im Sommer ist dann die EM in Zürich (Schweiz; 12. bis 17. August) das Ziel.

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