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Olympiabegeisterung in Berlin nimmt Fahrt auf

Die olympischen Ringe am Brandenburger Tor in 9 Jahren in Wirklichkeit? (Foto: N. Meise/M.A.X. 2001 Sportmarketing GmbH)
Die olympischen Ringe am Brandenburger Tor in 9 Jahren in Wirklichkeit? (Foto: N. Meise/M.A.X. 2001 Sportmarketing GmbH)

Die vielen Berliner Sportvereine, Verbände, der Landessportbund und die Berliner Wirtschaft haben die letzten Wochen zum Endspurt angesetzt. Es galt die Berliner auf eine mögliche Berliner Olympia- und Paralympische Bewerbung aufmerksam zu machen. Sein bisheriges Highlight fanden die Bemühung am gestrigen Donnerstag am Brandenburger Tor bei dem auch der Berliner Leichtathletik-Verband Flagge zeigte.

Das Brandenburger Tor ist hell erleuchtet, am Berliner Fernsehturm laufen allabendlich Spruchbänder und am Olympiastadion leuchten die fünf olympischen Ringe. Bei vielen Sportveranstaltungen gab es die Möglichkeit sich auf einem riesigen „lebendigen Olympische Band“ zu verewigen und die „Berliner Charta für Olympische und Paralympische Spiele“ zu unterzeichnen.

Die Sportstadt Berlin hat sich kräftig in Zeug gelegt und in den letzten vier Wochen für reichlich Aufklärung und Begeisterung für mögliche Olympische Spiele in der Hauptstadt gesorgt. Seinen vorläufigen Höhepunkt erreichten die Bemühung der sport- und olympiabegeisterten Berlinern am gestrigen Donnerstag auf dem Platz des 18. März, hinter dem Brandenburger Tor. Dort fanden sich viele der Akteure der vergangenen Wochen ein um die Unterschriftenliste der „Berliner Charta“ an den Deutschen Olympischen Sportbund zu übergeben. Begleitet wurde die Übergabe mit der Präsentation der fast 200 Unterschriftenbanner. Auch der Berliner-Leichtathletik Verband war vor Ort und präsentierte sein olympisches Unterschriftenband. Am Wochenende der Norddeutschen Hallenmeisterschaften sammelten die AG Jugendmitglieder Ron Scheduikat (Jugendsprecher des BLV und DLV) und Andreas Hille eifrig Stimmen für Olympische Spiele.

„Wir waren überrascht über die breite Zustimmung der Berliner Leichtathleten und ihrer Freunde“, stellt Ron Scheduikat fest. „Berliner sind schwer zu begeistern und haben eine eher kritische Grundeinstellung. Dennoch haben viele Berliner die wahnsinnigen Möglichkeiten für den Sport und die Infrastruktur Berlins erkannt und ließen sich recht schnell begeistern“, freut sich Andreas Hille.

Bereits in dieser Woche hat der DOSB seine geplante Befragung, durchgeführt durch Forsa, von 1500 Berliner- und Hamburgerhaushalten gestartet. Nach diesem Bewohner- Votum verkündet am 21. März der DOSB mit welcher Stadt er sich für die Ausrichtung Olympischer- und Paralympischer Spiele bewerben will.
ah

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