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Sensationell: Schöneborn-Zwillinge knacken Olympianorm

Was für ein Tag für Deborah und Rabea Schöneborn (beide LG NORD Berlin) am Nikolaus. Im Stiefel der Zwillinge liegen die Olympianormen für die Olympischen Spiele in Tokio 2021. „Wir sind super happy.“ sagten Debbie und Rabea am Telefon.

 Mit einer Steigerung ihrer Bestzeit um fast viereinhalb Minuten hat Debbie am Sonntag beim Valencia Marathon die beste deutsche Leistung auf die Straße gebracht. Auch ihre Zwillingsschwester Rabea beeindruckte mit einem super starken Debüt.

Um 8.30 Uhr fiel der Startschuss bei 8°C und ca. 50 Top-Läuferinnen gingen auf die 42,195 KM lange Strecke durch die Straßen von Valencia. Debbie fand schnell eine starke Gruppe mit der Sie fast das gesamte Rennen zusammen war. Rabea bei ihrem Debüt hatte etwas Pech an der ersten Verpflegungsstelle, verlor den Anschluss an Debbie und wurde von einer Verfolgergruppe aufgenommen, die auf Normzeit lief. Die Halbmarathonmarke durchliefen Debbie in 73:05min. und Rabea in 74:17min. was auf super Endzeiten hindeutete. Beide konnten ihr Tempo auf der zweiten Rennhälfte halten.  Mit einer glänzenden Zeit von 2:26:55 Stunden unterbot die 26-Jährige die Olympia-Norm von 2:29:30 Stunden deutlich und schob sich damit im nationalen Ranking der Norm-Erfüllerinnen hinter Melat Kejeta (Laufteam Kassel; 2:23:57 h) auf Platz zwei. In Valencia bedeutete ihre Leistung Rang zwölf in einem Weltklasse-Feld als zweitbeste Europäerin.

Hinter der Ziellinie gab es gleich doppelt Grund zum Jubeln, denn nur wenig später kam Zwillingsschwester Rabea ins Ziel. Sie feierte ein super starkes Marathon-Debüt, das ihr in 2:28:42 Stunden ebenfalls die Olympia-Norm bescherte und zugleich eine neue Dynamik in die deutsche Olympia-Qualifikation brachte. Denn wenngleich sie innerhalb des Qualifikationszeitraums noch nicht zu den deutschen Top Drei zählt, deutete sie doch das Potenzial dazu an, den Kampf um die drei deutschen Tickets in einem Frühjahrsmarathon noch einmal aufzunehmen. Debbie und Rabea haben die Tür zu den Olympischen Spielen geöffnet. Ein Start in Tokio ist in greifbare Nähe gerückt.

 Ein Blick in die ewige deutsche Marathonbestenliste sei erlaubt und da steht Debbie jetzt auf Platz 9 und Rabea auf Platz 19.

An dieser Stelle ein sehr großes Dankeschön an Trainer „Jive“ Müller, der die Beiden in den letzten Jahren kontinuierlich an die europäische Spitze herangeführt hat.

 

Text: KB

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