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Starke Berliner Leistungen bei World Relays und Deutschen Meisterschaften

Am vergangenen Wochenende fanden die World Relays im botswanischen Gaborone sowie die Deutschen Meisterschaften über die Langstrecken und Langstaffeln in Celle statt, bei denen zahlreiche Berliner Athletinnen und Athleten überzeugten.

Bei den World Relays in Gaborone, der Hauptstadt von Botswana, kämpften rund 700 Athletinnen und Athleten aus 40 Nationen um die ersten Tickets für die Weltmeisterschaften 2027 in Peking. In der 4x100-Meter-Staffel der Frauen präsentierte sich das deutsche Quartett mit Gina Lückenkemper (SCC Berlin) in starker Form. Mit 42,44 Sekunden belegte das Team im Vorlauf Rang zwei hinter Jamaika (41,96 Sekunden), zog souverän ins Finale ein und sicherte sich gleichzeitig die WM-Qualifikation. Im Finale erreichten die DLV-Sprinterinnen schließlich den sechsten Platz.

Auch in den 4x400-Meter-Staffeln war Berlin vertreten. Skadi Schier (SCC Berlin) ging als Startläuferin der deutschen Frauenstaffel ins Rennen. Das Quartett belegte in 3:25,76 Minuten Rang drei im Vorlauf und musste anschließend um den Finaleinzug bangen. Schließlich reichte die Zeit für das letzte „kleine q“, womit sich das Team ebenfalls einen Startplatz für die Weltmeisterschaften 2027 sicherte. In der Mixed-Staffel über 4x400 Meter übernahm Schier in der zweiten Qualifikationsrunde als zweite Läuferin zwischenzeitlich sogar die Führung für das deutsche Team. Am Ende stoppte die Uhr bei 3:12,99 Minuten und Rang drei. Nur fünf Hundertstelsekunden fehlten zum deutschen Rekord, für das direkte WM-Ticket reichte es jedoch knapp nicht. Über die Weltrangliste besteht weiterhin eine Qualifikationschance.

Blanka Dörfel / Foto: Joshua Kühn

Bei den Deutschen Meisterschaften über die Langstrecken in Celle setzte vor allem Blanka Dörfel (Berlin Athletics) ein Ausrufezeichen. Über 10.000 Meter der Frauen dominierte sie das Rennen vom Start weg, setzte sich früh an die Spitze und ließ der Konkurrenz keine Chance. Mit einer Zeit von 31:53,60 Minuten verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung deutlich und sicherte sich souverän den deutschen Meistertitel. Gleichzeitig erfüllte sie die Norm für die Europameisterschaften in Birmingham.

Benjamin Klonowski / Foto: Joshua Kühn

Im Nachwuchsbereich überzeugten ebenfalls Berliner Talente. Ada Werner (SCC Berlin) gewann über 5.000 Meter der weiblichen U20 in 16:44,99 Minuten die Bronzemedaille. Benjamin Klonowski (TuS Lichterfelde) sicherte sich über 5.000 Meter der männlichen U20 in 14:38,17 Minuten die Silbermedaille. Im selben Rennen belegte Finn Huber (Berlin Athletics) mit 14:59,67 Minuten Rang neun. In den Mastersklassen erreichten Volker Dattke (SCC Berlin) über 5.000 Meter der M55 in 18:09,99 Minuten Platz vier sowie Frank Thieme (SCC Berlin) über 5.000 Meter der M60 in 19:24,28 Minuten Rang fünf.

 

Siegerehrung 4x400m Frauen / Foto: Joshua Kühn

Ein weiterer Höhepunkt waren die Deutschen Meisterschaften der Langstaffeln, ebenfalls in Celle. Über die 4x400 Meter der Frauen ließ der SCC Berlin der Konkurrenz keine Chance und sicherte sich in der Besetzung Nadine Reetz, Michelle Janiak, Jasmin Brayshaw und Lena Leege in 3:40,79 Minuten souverän den Titel. Auch die LG Nord Berlin überzeugte und gewann in 3:45,83 Minuten mit Charlotte Wolff, Carolin Graf, Lena Seifert und Karolina Pahlitzsch die Silbermedaille. Bei den Männern belegte der SCC Berlin mit Lukas Krappe, Friedrich Rumpf, Cedric Barth und James Adebola in 3:09,87 Minuten den zweiten Platz.

Mixed Stafel des SCC Berlin / Foto: Joshua Kühn

Für ein besonderes Ausrufezeichen sorgte die Mixed-Staffel des SCC Berlin über 4x400 Meter. In der Besetzung Friedrich Rumpf, Michelle Janiak, Lukas Krappe und Lena Leege lief das Quartett in 3:23,80 Minuten nicht nur zum deutschen Meistertitel, sondern stellte zugleich eine DLV-Bestleistung sowie einen Berliner Rekord auf. Die LG Nord Berlin sicherte sich hier mit Maik Haller, Charlotte Wolff, Leon Haller und Karolina Pahlitzsch in 3:28,25 Minuten die Bronzemedaille. Auch im Nachwuchs zeigten die Berliner Athletinnen und Athleten starke Leistungen: Berlin Athletics gewann in der U20-Mixed-Staffel über 4x400 Meter in 3:35,98 Minuten mit Jonas Rokosch, Lilith Belau, Paul Johann Weber und Lois Amoako Bronze. Ebenfalls Bronze ging an die weibliche U23 von Berlin Athletics über 4x400 Meter in 3:47,67 Minuten mit Katharina Krieger, Lilith Belau, Tessa Wiesenhütter und Lois Amoako.

W35 Staffel des SCC Berlin / Foto: Joshua Kühn

Weitere gute Platzierungen rundeten das starke Berliner Abschneiden ab. Der Berliner SV 1892 belegte über 3x800 Meter der Frauen in 6:49,12 Minuten Rang sechs. In der männlichen U23 erreichte die LG Nord Berlin über 4x400 Meter in 3:23,11 Minuten Platz sechs, während Berlin Athletics über 3x1000 Meter in 7:49,18 Minuten Vierter wurde. Der SCC Berlin belegte über 3x800 Meter der weiblichen U23 in 7:05,04 Minuten Rang fünf.

Auch in den Mastersklassen gab es Titel für Berlin: Der SCC Berlin gewann sowohl die 4x400 Meter der W35 in 4:30,36 Minuten mit Marta Parol, Madeleine Lewin, Vera Pöhl und Katja Treichel als auch die 3x800 Meter der W35 in 8:17,99 Minuten mit Madeleine Lewin, Vera Pöhl und Katja Treichel.

Herzlichen Glückwunsch!

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