Pressemitteilungen
Wochenendrückblick: Bronze bei der Mehrkampf-DM und starke Berliner Auftritte beim ISTAF
Ein spannendes Leichtathletik-Wochenende liegt hinter den Berliner Athlet*innen. Bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften in Hannover kämpften die Nachwuchsathlet:innen um deutsche Meistertitel und Medaillen. Beim ISTAF im Berliner Olympiastadion sorgten die Berliner Lokalmatador*innen vor 41.000 Zuschauer*innen für starke Leistungen und Siege. Gleichzeitig durften auch die jüngsten Berliner Leichtathlet*innen auf der großen Bühne im Olympiastadion antreten.
Bronze bei der Mehrkampf-DM in Hannover
Bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften im Erika-Fisch-Stadion in Hannover wurden an diesem Wochenende die deutschen Meistertitel in sechs Altersklassen vergeben. Rund 340 Athlet*innen gingen bei den Aktiven sowie in den Altersklassen U23, U20, U18, M/W15 und M/W14 an den Start.
Besonders erfolgreich war das Team von Berlin Athletics in der Mannschaftswertung des Siebenkampfs der W14/W15: Mit 10.476 Punkten sicherten sich die Berliner Athletinnen die Bronzemedaille.
Zum erfolgreichen Team von Berlin Athletics gehörten Mara Dittberner, Lafinia Höhl und Karima Gusejnov.
Erfolgreiches Wochenende für die W14 und W15
Im Siebenkampf der W15 gingen mit Mara Dittberner und Lafinia Höhl zwei Athletinnen von Berlin Athletics an den Start. Mara Dittberner sammelte insgesamt 3.541 Punkte und belegte damit Rang 18. Besonders stark präsentierte sie sich im Hochsprung: Mit 1,64 Metern erzielte sie die drittbeste Höhe des Wettbewerbs und sammelte mit 588 Punkten gleichzeitig ihre meisten Punkte. Zudem stellte sie über 100 Meter mit 13,60 Sekunden und über 80 Meter Hürden mit 12,46 Sekunden neue persönliche Bestleistungen auf.
Lafinia Höhl beendete den Siebenkampf auf Rang 22 und kam auf 3.474 Punkte. Damit verbesserte sie ihre bisherige Bestleistung um zwölf Punkte. Auch im Hochsprung stellte sie mit 1,49 Metern eine neue persönliche Bestleistung auf und steigerte sich um drei Zentimeter.
In der W14 erreichte Karima Gusejnov (Berlin Athletics) mit 3.461 Punkten den 15. Platz. Für sie war es erst der zweite Siebenkampf überhaupt. Dabei konnte sie gleich mehrere persönliche Bestleistungen aufstellen: Über 100 Meter lief sie 13,78 Sekunden, im Hochsprung stellte sie mit 1,49 Metern ihre Bestleistung ein. Besonders stark war ihr abschließender 800-Meter-Lauf: Als Zweitbeste des Feldes sammelte sie dort 525 Punkte und verbesserte ihre Bestleistung auf 2:27,48 Minuten.
Leonie Eisengräber mit neuer Bestleistung
Im Siebenkampf der U23, der am Samstag und Sonntag ausgetragen wurde, ging Leonie Eisengräber von den Sportfreunden Kladow an den Start. Mit 4.763 Punkten belegte sie Rang zehn und konnte dabei ihre persönliche Bestleistung um 18 Punkte verbessern.
ISTAF: Berliner Leichtathletik begeistert im Olympiastadion
Das ISTAF Berlin sorgte am Sonntag im Berliner Olympiastadion für ein Leichtathletik-Spektakel vor 41.000 Zuschauer*innen. Mit hochklassigen internationalen Leistungen, spannenden Entscheidungen und einer großartigen Stimmung bot das traditionsreiche Meeting einmal mehr eine beeindruckende Bühne für die Leichtathletik.
Aus Berliner Sicht standen dabei vor allem Gina Lückenkemper und Emil Agyekum im Mittelpunkt.
Emil Agyekum siegt über 400 Meter Hürden
Für den frischgebackenen Vize-Europameister Emil Agyekum (SCC Berlin) wurde das Heimspiel zum perfekten Abschluss seiner Saison. Der Deutsche Rekordhalter gewann die 400 Meter Hürden in 48,18 Sekunden und lief damit die schnellste ISTAF-Zeit seiner Karriere.
„Ich freue mich so, hier zu sein. Das Publikum war so fantastisch, ich habe den Support gespürt und den ganzen Tag genossen“, sagte Agyekum nach seinem Rennen.
Gina Lückenkemper auf Rang zwei
Auch Gina Lückenkemper (SCC Berlin) durfte sich über einen Podestplatz freuen. Angefeuert von den 41.000 Fans lief die Berliner Lokalmatadorin über 100 Meter 11,22 Sekunden und belegte damit Rang zwei. Nur die Jamaikanerin Sabrina Dockery war in 11,13 Sekunden schneller. Für Lückenkemper war es gleichzeitig ihr zweitschnellstes Rennen der Saison.
Deutscher Sieg in der Mixed-Staffel
In der 4x100-Meter-Mixed-Staffel jubelte das deutsche Team. Mit Gina Lückenkemper als Schlussläuferin setzte sich Deutschland in 40,99 Sekunden durch. Die jamaikanische Staffel überquerte zunächst als Erste die Ziellinie, wurde anschließend jedoch aufgrund eines Wechselfehlers disqualifiziert. Damit ging der Sieg an das deutsche Quartett.
Auch die deutschen Nachwuchsathlet:innen konnten überzeugen: Die deutsche U20-Staffel mit Lennox Schmidt (SCC Berlin) und Delisha Domingos (TuS Lichterfelde) belegte Rang drei. Die U20-Staffel des SCC Berlin konnte den Staffelstab hingegen leider nicht ins Ziel bringen. Die Staffel des SCC Berlin belegte Rang vier.
Weitere starke Berliner Sprinter:innen
Auch in den Sprintwettbewerben waren zahlreiche Berliner Athlet:innen vertreten. Im B-Lauf über 100 Meter der Männer liefen Lennox Schmidt (SCC Berlin) und Chayan Castro Garcia (LG Nord Berlin) jeweils 10,73 Sekunden und belegten damit die Plätze acht und neun.
Im B-Lauf über 100 Meter der Frauen lief U18-Athletin Delisha Domingos (TuS Lichterfelde) in 11,79 Sekunden auf Rang drei. Dahinter folgten mit Michelle Janiak (12,18 Sekunden), Lena Leege (12,27 Sekunden), Lara Allien (12,82 Sekunden) und Jasmin Brayshaw (13,14 Sekunden) gleich vier Athletinnen des SCC Berlin.
Große Bühne für die jüngsten Berliner Athlet:innen
Nicht nur die internationalen Stars und die Berliner Spitzenathlet*innen durften sich im Olympiastadion präsentieren. Auch die jüngsten Berliner Leichtathlet*innen bekamen die Gelegenheit, auf der großen Bühne und auf der geschichtsträchtigen blauen Bahn des Berliner Olympiastadions ihre ersten Wettkampferfahrungen vor großer Kulisse zu sammeln.
Bei den Schulstaffeln der U12 gingen Mixed-Staffeln mit Schüler*innen aus Berlin und Brandenburg an den Start. Außerdem durften sich die Nachwuchssprinter*innen beim School Cup in den Jahrgängen 2015 und 2016 jeweils bei den Mädchen und Jungen über 50 Meter messen.
Seit Jahren sind die 16x50-Meter-Staffelläufe und die Einzel-Sprints auf der berühmten blauen Bahn des Berliner Olympiastadions ein Highlight für den Nachwuchs. Der Wettbewerb bietet den schnellsten zehn- und elfjährigen Schülerinnen und Schülern der Region ein unvergessliches Erlebnis und hat bereits zahlreichen Talenten den Weg in die Leichtathletik geebnet.