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Berliner Masters gewinnen 36 Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften in Mönchengladbach
Vom 17. bis 19. Juli fanden im Grenzlandstadion in Mönchengladbach die Deutschen Meisterschaften der Masters statt. Rund 30 Athletinnen und Athleten aus elf Berliner Vereinen gingen in zahlreichen Disziplinen und Altersklassen an den Start und kehrten mit einer beeindruckenden Bilanz zurück: Insgesamt gewannen die Berliner Masters 36 Medaillen, darunter 15 deutsche Meistertitel. Hinzu kamen zahlreiche persönliche Bestleistungen sowie mehrere Berliner Rekorde.
W45: Sabine Lübker (VfV Spandau) gewann gleich zwei Bronzemedaillen. Im Kugelstoßen belegte sie mit 10,71 Metern Rang drei, ebenso im Speerwurf mit 34,90 Metern. Franziska Sieckmann (Berliner TSC) lief über 400 Meter in persönlicher Bestzeit von 68,18 Sekunden auf den Bronzerang. Katja Treichel (SCC Berlin) sicherte sich über 800 Meter in 2:29,89 Minuten die Silbermedaille.
W50: Tina Schulz (LG Nord Berlin) gehörte zu den erfolgreichsten Berliner Teilnehmerinnen. Sie gewann die deutschen Meistertitel über 400 Meter (65,67 s) sowie über 80 Meter Hürden in persönlicher Bestzeit von 14,29 Sekunden. Über 300 Meter Hürden wurde sie in persönlicher Bestleistung von 51,19 Sekunden Zweite. Komplettiert wurde ihr Medaillensatz durch Bronze über 200 Meter in persönlicher Bestzeit von 27,77 Sekunden, womit sie zugleich einen neuen Berliner Rekord aufstellte.
Caroline Loewenthal (LG Nord Berlin) dominierte die Sprungdisziplinen. Im Hochsprung gewann sie mit 1,56 Metern den Meistertitel, stellte ihre persönliche Bestleistung ein und verbesserte gleichzeitig ihren eigenen Berliner Rekord um einen Zentimeter. Auch im Weitsprung war sie mit 5,11 Metern nicht zu schlagen und sicherte sich ihren zweiten Titel.
Sandra Rettschlag (VfV Spandau) überzeugte mit vier Medaillen. Über 80 Meter Hürden gewann sie Silber in 14,57 Sekunden, ebenso im Hochsprung mit 1,38 Metern sowie im Weitsprung mit persönlicher Bestleistung von 4,70 Metern. Im Speerwurf kam sie mit 30,66 Metern auf den Bronzerang.
W55: Heike Hesse (LG Nord Berlin) gewann den deutschen Meistertitel über 300 Meter Hürden. In persönlicher Bestzeit von 54,32 Sekunden verbesserte sie dabei ihren eigenen Berliner Rekord. Hinzu kamen Silbermedaillen über 80 Meter Hürden (15,41 s) und über 400 Meter (68,54 s). Andrea Zahn (VfV Spandau) erreichte im Speerwurf mit 33,88 Metern den zweiten Platz und gewann die Silbermedaille.
M55: Tino Kyre (LG Nord Berlin) wurde mit einer Weite von 51,64 Metern Vizemeister im Hammerwurf. Volker Dattke (SCC Berlin) gewann über 1.500 Meter in persönlicher Bestzeit von 4:46,09 Minuten die Bronzemedaille.
M60: Roland Gröger (TopFit Berlin) war einer der erfolgreichsten Berliner Athleten. Er sicherte sich die deutschen Meistertitel über 100 Meter (12,43 s), 200 Meter (25,35 s) und 400 Meter (57,86 s). Robert Beer (LG Nord Berlin) gewann über 300 Meter Hürden in 47,82 Sekunden die Silbermedaille.
Für einen weiteren Meistertitel sorgte die Startgemeinschaft TopWeiß Spandau. Hans-Markus Liesicke, Thorsten Poschwatta, Andreas Weise und Roland Gröger gewannen die 4x100-Meter-Staffel der M60 in 51,77 Sekunden und stellten dabei einen neuen Berliner Rekord auf. Die Staffel verbesserte damit ihre eigene Bestmarke aus dem Jahr 2024.
M65: Torsten Poschwatta (VfV Spandau) gewann den Titel über 100 Meter in 13,18 Sekunden und wurde über 200 Meter in 27,51 Sekunden Deutscher Vizemeister. Andreas Weise (VfV Spandau) setzte sich über 300 Meter Hürden in 48,95 Sekunden durch und wurde Deutscher Meister.
W70: Die 4x100-Meter-Staffel der LG Nord Berlin mit Dagmar Rohnstock, Elisabeth Westphal, Gudrun Liedtke und Marie Ballay-Schmidt gewann in 80,68 Sekunden den deutschen Meistertitel. Dagmar Rohnstock sicherte sich außerdem über 200 Meter Hürden in persönlicher Bestzeit von 47,59 Sekunden die Bronzemedaille.
W75: Auch Elisabeth Westphal (LG Nord Berlin) erlebte ein erfolgreiches Meisterschaftswochenende. Über 800 Meter gewann sie in 3:27,79 Minuten den deutschen Meistertitel und verbesserte ihren eigenen Berliner Rekord um nahezu acht Sekunden. Über 200 Meter lief sie in 40,15 Sekunden zu Bronze und unterbot dabei den Berliner Rekord ihrer Vereinskollegin Gudrun Liedtke um zwei Sekunden. Außerdem gewann sie Silber über 400 Meter (91,73 s) sowie Bronze im Weitsprung mit 2,77 Metern.
M85: Manfred Riedel (Weißenseer SV) sicherte sich in der M85 gleich zwei deutsche Meistertitel. Er gewann die 400 Meter in 99,30 Sekunden sowie die 800 Meter in 3:50,18 Minuten.
Nach den erfolgreichen Deutschen Meisterschaften richten sich die Blicke der Berliner Masters bereits auf die kommenden internationalen Höhepunkte. Anfang August stehen in Halberstadt die Interlands, der traditionelle Vergleichskampf zwischen Deutschland, Belgien, Frankreich und den Niederlanden, auf dem Programm. Vom 22. August bis 3. September folgen schließlich die Masters-Weltmeisterschaften im südkoreanischen Daegu.