Gina Lückenkemper, Lisa Marie Kwayie und Karolina Pahlitzsch für die WM nominiert

Nach den Deutschen Meisterschaften in Berlin wurden weitere 39 Athletinnen und Athleten für die Weltmeisterschaft in Doha (Katar) vom 27. September bis 6. Oktober nominiert. Vor den Deutschen Meisterschaften wurden 7 Geherinnen und Geher schon ernannt. Insgesamt 22 Wettbewerbe werden ausgeführt, darunter zum ersten Mal bei einer WM die 4x400m Mixed Staffel. Für diese Staffel wurde die Vizemeisterin über den 400m Karolina Pahlitzsch (SV Preußen) nominiert.

Nach dem Lisa Marie Kwayie (NSF) sich über die 100m von der Weitspringerin Malaika Mihambo geschlagen geben musste, war nicht klar, ob Lisa für die 100m nominiert werden würde, doch nun steht es fest, sie konnte sich durchsetzen. Aber dies war nicht ihre einzige Nominierung. Als Vize Meisterin wird sie auch über die 200m antreten und zusätzlich noch die Staffel verstärken. 

Gina Lückenkemper (SCC Berlin) wurde ebenso für die 100m nominiert und für die 4x100m Staffel. Zusammen mit Tatjana Pinto wird die Staffel mit unseren Berlinerinnen sehr stark vertreten sein, wir können also auf eine Medaille hoffen.

Bei den Männern wurde leider bis jetzt kein Berliner nominiert. Christoph Harting (SCC Berlin) hat im Diskuswurf zwar die Norm, er hatte aber keinen gültigen Versuch bei den Deutschen Meisterschaften und somit auch keine Platzierung unter den Top 3. Dazu kommt ein Interview (https://www.berliner-zeitung.de/sport/finals-in-berlin-christoph-harting-hat-den-dreh-derzeit-nicht-raus-32954496) mit der Berliner Zeitung, welches großen Unmut beim DLV auslöste, es folgte ein anschließendes Gespräch (https://www.leichtathletik.de/news/news/detail/aussprache-mit-christoph-harting-in-berlin/ )mit Idriss Gonschinska dem DLV-Generaldirektor Sport.

Nach ihrer Norm über die 1500m in 4:05,60 min in der vergangenen Woche beim Meeting in Stettin, kann sich auch Caterina Granz (LG Nord Berlin) Hoffnung auf einen Start bei der WM machen.

Bis zum 6. September können unsere Berliner Athletinnen und Athleten noch versuchen die Norm für Doha zu knacken und sich mit guten Leistungen für das finale Aufgebot empfehlen.Gina Lückenkemper und Lisa-Marie Kwayie

 

Text: M.Herrmann // Foto ©LOTHAR KÖTHE PHOTOGRAPHY

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Caterina Granz läuft WM-Norm

Die Deutsche Meisterin über 1.500 Meter Caterina Granz (LG Nord Berlin) hat am Donnerstag beim Meeting in Stettin die WM-Norm für Doha unterboten. Die Berlinerin lief nach 4:05,60 Minuten mit neuer Bestzeit als Dritte ins Ziel.

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Silber bei der Team-EM in Bydgoszcz

Vom 09.08. bis 11.08.2019 fand die Team-EM in Bydgoszcz (Polen) statt. Mit im DLV-Aufgebot waren gleich 4 Berlinerinnen, die zusammen mit dem Team Silber gewannen.

Nach den Deutschen Meisterschaften war vor der Team-EM in Polen, wo Deutschland als Titelverteidiger antrat. Nach dem ersten Tag lag das Team des DLVs noch vorne, aber die Gastgeber, Frankreich und Italien hatten starke weitere Tage. Das Deutsche Team musste ein paar Rückschläge verkraften, darunter auch die Muskelverhärtung von Lisa Marie Kwayie (NSF). Nach ihrem Vorlauf über 100m (11,45sec.) zog sie ins Finale ein, aber am Finale selbst konnte sie nicht teilnehmen. Nach den Regularien konnte auch niemand aus dem Team ihren Platz im Finale einnehmen, aber durch den Einzug in das Finale bekam sie als Achte noch 5 Punkte für die Teamwertung.

Caterina Granz lief die 1.500m als Deutsche Meisterin für das deutsche Team. Die Athletin vom LG Nord Berlin lag vor der letzten Runde noch auf Platz Drei, aber ihr Schlussspurt auf der Zielgeraden war so stark, dass sie Zweite wurde und damit 11 von 12 möglichen Punkten bekam. Trotz stärkerer Konkurrenz als bei den Deutschen Meisterschaften, hat sie mit 4:08,52min. wieder nicht die WM-Norm erfüllen können. Bis Anfang September hat sie noch Zeit die Norm für Doha zu knacken.

Ebenfalls als Deutsche Meisterin ging Charlene Woitha (SCC Berlin) im Hammerwurf an den Start. Sie wurde Fünfte mit 66,55m. Wie bei Caterina Granz konnte die Olympiateilnehmerin die WM-Norm nicht abhaken.

Karolina Pahlitzsch (SV Preußen) hatte ihren Einsatz bei der 4x400m Staffel, die ebenfalls Fünfte wurde in 3:31,18min. Der Sieg ging hier an den Gastgeber Polen mit einer neuen europäischen Jahresbestleistung von 3:24,81min.

Insgesamt holte das Deutsche Team 317,50 Punkte, nach einem doch sehr erfolgreichen letzten Tag. Der Gastgeber Polen gewann mit Abstand den Titel mit 345 Punkten. Die Team-EM wird zukünftig umstrukturiert, weshalb 6 Teams die Super Liga verlassen mussten. Bei der nächsten Team-EM werden nur 8 Teams gegeneinander antreten, um das Wettkampfformat spannender zu gestalten.

 

MH

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BLV-Feriencamp

Vom 29. Juli bis 03. August 2019 fand das BLV-Feriencamp statt. Für Kinder von 10 bis 15 Jahren hieß es spannende 6 Tage rund um die Leichtathletik.

In der letzten Ferienwoche bot der BLV ein Feriencamp für Kinder an. Von Montag bis Samstag gab es von 10 Uhr bis 16.30 Uhr ein abwechslungsreiches Programm, bei dem die ca. 50 Kinder aussuchen konnten was sie machen bzw. probieren möchten. Es gab jeden Tag zwei sportliche Einheiten, bei denen drei Optionen zur Verfügung standen. Die Kinder konnten also ihren Vorlieben nachgehen oder auch mal was Neues probieren. Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden z.B. das Hammerwerfen bei dem neuen Wurftrainer Thomas Brack sehr faszinierend. Neben den verschiedenen Disziplinen wurde die Leichtathletik spielerisch entdeckt und auch ein Besuch im Schwimmbad stand mit auf dem Programm. Zwischen den zwei sportlichen Einheiten gab es was zu Essen und kreative Beschäftigung, denn sie bastelten Fahnen für den finalen Tag bei den Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik. Sie liefen über die blaue Bahn im Olympiastadion und lernten Profi-Athleten kennen, die an dem Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften antraten. Darunter war Caterina Granz, die Goldmedaillen Gewinnerin über den 1.500m und Stephan Hartmann, einer der besten Weitspringer in Deutschland.

Für die Kinder war das BLV-Feriencamp eine großartige Möglichkeit sich in jeder Disziplin auszuprobieren und neue Erfahrungen zu sammeln. Es ist auch eine Chance für Kinder rauszufinden, ob die Leichtathletik das Richtige ist. Sollte dies nicht der Fall sein, so sind die leichtathletischen Bewegungsabläufe dennoch eine wichtige Grundlage die man in jeder Sportart benötigt.

Die Kinder waren ganz begeistert von dem was sie alles kennengelernt haben. Auf die Frage, ob sie wieder teilnehmen würden, haben alle einstimmig genickt. Wir freuen uns alle beim nächsten Feriencamp wieder begrüßen zu können und laden alle herzlich ein die Leichtathletik näher kennenzulernen.

 

 

MH

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4 Berlinerinnen fahren zur Team-EM

Der DLV hat 50 Athleten für die Team-Europameisterschaft in Bydgoszcz (Polen) vom 09.08. bis 11.08.2019 nominiert. Es sind jeweils 25 Frauen und 25 Männer, die ein Team bilden. Deutschland ist der Titelverteidiger, nachdem sie die letzte Team-EM 2017 in Lille (Frankreich) gewannen.

Wieder sind auch Athletinnen vom BLV nominiert. Unsere beiden Deutschen Meisterinnen Caterina Granz (LG Nord) und Charlene Woitha (SCC Berlin) treten jeweils in ihrer Disziplin an. Für Caterina Granz wird es eine neue Gelegenheit sein, nach den Deutschen Meisterschaften, die WM-Norm über den 1.500m zu knacken, als es im Alleingang nicht gelang. Auch für Charlene Woitha wird es eine neue Chance sein, um mit stärkerer Konkurrenz vielleicht auch zur WM-Norm im Hammerwurf angetrieben zu werden.

Lisa Marie Kwayie (NSF) und Karolina Pahlitzsch (SV Preußen), beide Deutsche Vizemeisterinnen, kommen in den Staffeln zum Einsatz. Lisa wird die 4x100m Staffel verstärken und Karolina die 4x400m Staffel.

Eurosport überträgt alle Wettkampftage live und ab dem 10.08.2019 stellt ZDF einen Livestream  zur Verfügung. Den Zeitplan findet ihr HIER

 

MH

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Deutsche Meisterschaften im Olympiastadion mit über 60.000 Zuschauern

Vom 03.08. bis 04.08.2019 fanden im Rahmen von „Die Finals Berlin 2019“ die Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik im Olympiastadion statt. Neben der WM- Norm für Lisa Marie Kwayie, gab es viele Medaillen, besonders für unsere Berliner Leichtathletinnen.

Bei den 119. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften gab es so viele Zuschauer wie seit 40 Jahren nicht mehr. Insgesamt waren 60.550 Zuschauer an beiden Tagen im Olympiastadion, vor allem die Nachtmittagssession am Sonntag lockte 34.350 Zuschauer ins Stadion. Der ansässige Berliner Bundesliga Fußballverein kritisiert zwar bei nicht Auslastung, die fehlende Stimmung, aber trotz dem das Olympiastadion nicht mal zur Hälfte belegt war, so war die Stimmung phänomenal! Als Konstanze Klosterhafen im Alleingang den Deutschen Rekord über 5.000m pulverisierte, standen alle Zuschauer bei ihren letzten Runden auf und feuerten die Athletin gemeinsam an. Ein Fußball- Fan, neben mir, musste sich dabei eine Träne verdrücken, da die Stimmung so überwältigend war.

Diese Stimmung beflügelte natürlich alle Athletinnen und Athleten zu Spitzenleistungen. Allen voran unsere Berliner Athletinnen. Über die 100m musste sich Gina Lückenkemper (SCC Berlin) gegen Tatjana Pinto geschlagen geben. Sie wurde mit nochmals bestätigter WM-Norm Zweite vor Lisa Marie Kwayie. Lisa Marie wurde Vierte mit WM-Norm und somit neuer persönlichen Bestleistung, aber ob sie einen Einzelstart in Doha bekommt, ist noch nicht klar. Dafür konnte sie über 200m nochmals ihre persönliche Bestleistung über eine Zehntel steigern. Sie stürmte auf den Silberrang mit 22,88sec. und Norm für die Weltmeisterschaft. Über die 400m hatten wir drei Berlinerinnen im Finale. Karolina Pahlitzsch konnte ihren zweiten Platz in der Meldeliste verteidigen, was Silber für die Athletin des SV Preußen bedeutete. Ebenfalls mit im Finallauf waren Alica Schmidt (SCC Berlin) und Svea Köhrbrück (SCC Berlin). Alica Schmidt sprintete mit neuer persönlicher Bestleistung von 53,66sec. zu Platz 6 und Svea Köhrbrück wurde Achte mit 53,84sec.

Gold ging an die Universiade Siegerin Caterina Granz (LG Nord) über die 1.500m. Leider konnte sie im Alleingang nicht zur WM-Norm laufen, doch hat sie Hoffnung, dass vielleicht das ISTAF (am 01.09.2019 im Berliner Olympiastadion) die 1.500m mit ins Programm aufnimmt, um mit schnellen Läuferinnen Caterina zur WM-Norm zu verhelfen. Eine weitere Medaille ging an die U23-Athletin Agnes Thurid Gers über die 3.000m Hindernis. Sie konnte ebenfalls ihren Platz aus der Meldeliste verteidigen, wodurch sie mit 9:55,39min. die Bronzemedaille über dem Marathontor empfang. Eine weitere Goldmedaille gewann Charlene Woitha vom SCC Berlin im Hammerwurf der Frauen, leider konnte sie mit 67,57m auch diesmal nicht die WM-Norm erfüllen.

Bei unseren Berliner Männern lief das Wochenende nicht so wie erhofft, einzig Torben Brandt überraschte die Konkurrenz mit neuer PB im Diskuswurf und einer Bronzemedaille! Christoph Harting hat zwar vor dem Wettkampf in einem Zeitungsinterview schon von einem neuen Weltrekord gesprochen, doch er beendete den Wettkampf mit keinem gültigen Versuch, weshalb er sich erstmal nur auf Olympia konzentrieren möchte.

Insgesamt waren 178.000 Zuschauer bei „Die Finals Berlin 2019“. Die Zuschauer, Athleten und Medien loben das Konzept und die Sportler hoffen auf eine Wiederholung. Vielleicht gelingt es so, das Interesse der Bevölkerung an Sport wieder stärker zu differenzieren, ferner jeweils mehr Zuschauer zu gewinnen.

Ein großer Dank geht an alle Volunteers und Kampfrichter, ohne sie wäre es nicht möglich gewesen bzw. ohne sie ist es generell nicht möglich Wettkämpfe durchzuführen. Gratulation auch an alle Athletinnen und Athleten für ihre Top-Leistungen.

 

Alle Ergebnisse findet ihr HIER

 

Weitere Top 8 Platzierungen:

4. Emil Agyekum, SCC Berlin, 400m Hürde, 49,99sec.

4. Deborah Schöneborn, LG Nord, 5000m, 16:05,32min. PB

6. Marc Koch, LG Nord, 400m, 46,56sec. SB

6. Fabian Clarkson, SCC Berlin, 3000m Hindernis, 8:51,52min. SB

7. Lennart Mesecke, LG Nord, 3000m Hindernis, 8:54,23min.

7. Stephan Hartmann, LG Nord, Weitsprung, 7,37m

 

 

MH

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Vorschau zur Deutschen Meisterschaft in Berlin 2019

Am 03.08. bis 04.08.2019 finden die Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik im Berliner Olympiastadion statt. Eine Pflichtveranstaltung für alle die zur WM nach Doha (Katar) wollen.

Am Wochenende ist es soweit, denn da finden die Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik statt. Noch keine Tickets? Dann wird es Zeit sich welche zu besorgen, denn unsere Berliner Leichtathletinnen und Leichtathleten brauchen unsere Unterstützung! Sie werden um die Tickets für Einzel- aber auch Staffelstartplätze für die WM in Doha (27.09. bis 06.10.2019) kämpfen. Wer den Titel Deutsche Meisterin oder Deutscher Meister trägt und sowohl die 1.DLV-Norm, sowie auch die 2.DLV-Norm (Stabilitätsnorm) einmalig erfüllt hatte, der hat sein Ticket nach Doha sicher. Insgesamt können 3 Athleten pro Disziplin nominiert werden, wenn sie die 1.DLV- Norm erfüllen und bei freien Startplätzen kann nachnominiert werden.

Bei den Männern haben wir mehrere Kandidaten, die sowohl eine der zwei Normen erfüllen und auch ganz weit vorne in der Meldeliste liegen. Über der kürzesten Distanz, den 100m, startet Lucas Jakubczyk, der zwar schon häufiger bei einer WM und EM dabei war, doch diese Saison lief noch nicht so rund für den Athleten des SCC Berlin. Lucas Jacubczyk schrieb über Instagram: “Der Juli war für mich kein einfacher Monat. Auf Grund von gesundheitlichen Problemen konnte ich an keinem Wettkampf teilnehmen.“ Kann er diese Probleme überwinden, dann mischt der 34-jährige vorne mit.

Über die 400m muss Marc Koch (LG Nord) wieder seine Persönliche Bestleistung (46,16sec) für den Meisterschaftstitel sprinten, jedoch muss er min. 3 Zehntel schneller sprinten als jemals zuvor, um dann auch die 2.DLV-Norm (45,80sec.) zu erfüllen. Die 2.DLV-Norm über 400m Hürden (49,80sec.) hat schon Emil Agyekum (SCC Berlin). Der U23-Athlet steht auf Platz 3 der Meldeliste, wenn er seine Leistung aus Gävle (U23-EM) wiederabrufen kann bzw. steigert. Somit wäre der Schützling von Sven Buggel ebenfalls ein Kandidat für Doha. Die Meldeliste über 3.000m-Hindernis führt Johannes Motschmann (LG Nord) an. Die Norm (8:29,00min) ist er schon gelaufen. Ebenfalls auf Platz 1 liegt Stephan Hartmann (LG Nord) bei den nicht geh-beeinträchtigten Athleten, denn der Paraathlet Markus Rehm hat in dieser Saison schon mehrmals die 8m-Marke überflogen. Stephan muss, um sicher nominiert zu werden, eine 8,17m springen, welche nur 3 cm unter seiner PB (8,20m) und nur 20cm über seiner SB (7,97m) liegt. Ein Start in Doha ist auch für ihn möglich. Unser letzter Teilnehmer, der die Norm für die WM schon in der Tasche hat, ist Christoph Harting (SCC Berlin). Der Olympiasieger aus Rio (2016), tat sich die Saison anfangs noch schwer die Norm von 65,00m zu erfüllen. Nichtsdestotrotz fiel für den 68m-Werfer auch diese und muss sich nun gegen seine Konkurrenten durchsetzen, um in Doha einen Titel holen zu können.

Im Sprint wird das Duo Gina Lückenkemper (SCC Berlin) und Lisa Marie Kwayie (NSF) um Einzelstarts kämpfen. Gina Lückenkemper selbst hat schon die 1.DLV Norm über 100m (11,24sec.), wohingegen Lisa nur die 2.DLV-Norm (11,34sec.) gelaufen ist. Beide müssen unter den ersten 3 kommen, ferner muss Lisa ihre PB von 11,28sec. um ein paar Hundertstel steigern, dann sehen wir die Neuköllnerin über die 100m in Doha. Über 200m besteht für Lisa Marie Kwayie eine ähnliche Situation. Die zweimalige Bronzemedaillen-Gewinnerin von der Universiade, hat hier nur die 2.DLV-Norm(23,15sec.). Für die 1.DLV-Norm (23,02sec.) fehlen ihr ca. eine Zehntel, aber diese ist möglich, wenn man ihren Finallauf bei der Universiade in Neapel gesehen hat. Karolina Pahlitzsch (SV Preußen) und Svea Köhrbrück (SCC Berlin) sind ebenfalls ganz vorne über den 400m mit dabei. Die 1.DLV-Norm (51,80sec.) ist für beide unter ihrer PB, sie werden vorrangig um die Staffelplätze kämpfen. Für Beide ist ein Platz auf dem Treppchen mehr als realistisch.

Unsere Universiade-Siegerin Caterina Granz (LG Nord) über den 1.500m ist die Titelfavoritin. Mit ihrer neuen PB aus dieser Saison von 4:07,77min., ist die Norm (4:06,50min.) in greifbarer Nähe. Also hoffen wir auf ein schnelles Rennen. Ebenfalls ganz vorne ist die U23-Athletin Agnes Thurid Gers (SCC Berlin) über den 3.000m-Hindernis. Bei guter Taktik und Form werden wir sie auf dem Treppchen wiedersehen können. Als letzte der Frauen dominiert Charlene Woitha (SCC Berlin) den deutschen Hammerwurf der Frauen. Mit ihrer Saisonbestleistung von 68,79m fehlen ihr nur wenige Zentimeter zur 2.-DLV-Norm (69,00m) und wenn sie ihre Einstiegs Schwierigkeiten in die Wettkampfsaison überwinden kann, dann ist die 1.DLV- Norm (71,00m) mit 2 Zentimeter über PB auch drin.

Darüber hinaus werden Zwei U20 Athletinnen über eine Einzeldisziplin antreten. Michelle Santer (SV Preußen) wird im Diskus und Caroline Joyeux (LG Nord) im Dreisprung im Olympiastadion antreten. Weitere U20 und jüngere Athletinnen werden auch mit den Staffeln des SCCs und des LACs auf der historischen blauen Bahn sprinten. Die eigentliche Seniorin Sandra Kramer konnte sich ebenfalls im Dreisprung qualifizieren.

Übertragen wird das Wochenende im Rahmen der „Die Finals Berlin 2019“ von der ARD am Samstag, den 03.08.2019, und vom ZDF am Sonntag, den 04.08.2019. Jeweils von 10.15 Uhr bis ca. 17.30 Uhr wird die Leichtathletik im Wechsel mit den anderen 9 Sportarten gezeigt. Ab ca. 17.55 Uhr am Samstag werden ausschließlich die Wettkämpfe der Leichtathletik übertragen und am Sonntag ab ca. 17.30 Uhr. Ein Livestream wird sowohl über ZDF als auch über die Sportschau (ARD) bereitgestellt.

Den genauen Zeitplan findet ihr HIER. Tickets erhaltet ihr an den Tageskassen oder online.

 

MH

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Tamila Markgraf gewinnt 3 Medaillen bei der DM-Jugend

Vom 26.07.2019 bis 28.07.2019 fanden die Deutschen Meisterschaften der Jugend U20 und U18 in Ulm statt. Die Berlinerinnen und Berliner haben insgesamt 9 Medaillen erkämpft, von denen drei Tamila Markgraf gewann.

Das wechselhafte Wochenende mit viel Regen, war das richtige Leichtathletik-Wochenende für eine Berliner Athletin, denn Tamila Markgraf (LAC Berlin) hat über 100m, 200m und der 4x100m Staffel in der U18 eine Medaille gewonnen.

Tamila gewann am ersten Tag der Deutschen Meisterschaft zusammen mit Lena Leege, Tabea Belau und Judika Piatkowski über die 4x100m Staffel in 46,91sec. Gold. Über die 100m wurde sie Zweite mit nur 3 Tausendstel Abstand zur Erstplatzierten in 11,85sec. Durch den starken Regen wurden über die 200m nur Zeitendläufe absolviert, dies kam Tamila entgegen, da sie schon viele Läufe in den Beinen hatte. Sie wurde souverän, mit 4 Zehntel Abstand zur Zweitplatzierten, Erste über 200m in 24,36sec. Sie war damit die erfolgreichste Berliner Athletin.

In der U18 konnte auch Tobias Meyhöfer (SC Berlin) über den 100m eine Medaille erringen. Mit neuer Bestzeit von 10,80sec. gewann er Bronze. Ebenfalls Bronze bekam Enatoh Blessing (TSV Spandau 1860) im Hochsprung mit 1,71m.

Im Diskuswurf der weiblichen U20 warf Michelle Santer (SV Preußen) im letzten Versuch so weit wie keine andere Athletin. Nach dem sie sich bei der U20-EM vor paar Wochen nicht für das Finale qualifizieren konnte, errang sie jetzt die Goldmedaille mit 51,39m. Eine weitere Medaille in der U20 holte Caroline Joyeux (LG Nord) im Dreisprung. Sie sprang auf den zweiten Platz mit 12,53m.

In der männlichen U20 sammelten unsere Berliner 2 Medaillen. Duncan Campbell trat als einer von wenigen Athleten über die 2000m-Hindernis an und lief auf Platz 3 in 6:15,83min. Ebenfalls eine Bronzemedaille holte sich die 4x100m Staffel des SCC Berlins mit Joussef Mahra, Louis Pardos, Ada Jacinto Elias Esono und David Eniouluwa Ojo.

Insgesamt gewannen unsere Berlinerinnen und Berliner 9 Medaillen und kamen auf viele weitere Top- Platzierungen. Die Saison ist für die meisten erfolgreich zu Ende gegangen. Caroline Joyeux werden wir im Olympiastadion im Dreisprung der Frauen wiedersehen, aber für die anderen jungen Athleten geht es jetzt in die Saisonpause und dann in die Vorbereitung für die Saison 2020.

 

Alle Top 8 Platzierungen:

U18

4. Karoline Sophie Löffel, SCC Berlin, 3000m, 10:20,92min.

4. Karoline Sophie Löffel, SCC Berlin, 1500m Hindernis, 4:49,85min.

4. Friedrich Rumpf, 1. VfL Fortuna Marzahn, 400m, 49,41sec.

4. Romy Reineke, OSC Berlin,  800 m  2:15,09 min. / HF 2:14,67 min.

5. James Adebola, OSC Berlin, 200m, 21,95sec.

6. Tobias Meyhöfer, SC Berlin, 200m, 22,03sec.

6. Theo Paczoska, SCC Berlin, 1500m, 4:15,43min.

8. Florian Bernert, LAC Berlin, Dreisprung, 13,71m

8. Yvette Dounia, LG Nord Berlin, Diskus, 39,29m

U20

5. Jonas Buchsteiner, SV Preußen, Diskus, 51,12m

5. Zoe Schubert, LG Nord Berlin, 5000m Bahngehen, 28:41,55min

6. Neele Koopmann, SCC Berlin, Hammer, 54,40m

7. Caroline Joyeux, LG Nord Berlin, Weitsprung, 5,91m

7. Wilhelm Kurschus, SCC Berlin, Weitsprung, 7,06m

8. Sophie Olivier, SCC Berlin, Hammer, 49,22m

8. Eric Fiankan, Berliner SV 1892, 400m, 49,53sec.

8. Tim Weidenhoff; Laurenz Zachäus; Jan Felipe Demuth; Paul Walker, RSV Eintracht Berlin, 4x100m, 42,60sec.

 

 

MH

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Esther Imariagbee gewinnt Bronze bei den EYOF in Baku

Als einzige Athletin des BLVs wurde Esther Imariagbee (Berliner TSC) nach der Junioren Gala in Mannheim für das European Youth Olympic Festival in Baku (Aserbaidschan) nominiert. Am 23.07.2019 wurde die Hammerwerferin in der Qualifikation insgesamt Sechste, was eine Teilnahme im Finale am 25.07.2019 bedeutete. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 68,98m konnte sie, im Vergleich zur Qualifikation, drei Plätze gut machen, d.h. Esther gewann am Donnerstagabend die Bronzemedaille! Ihre Bronzemedaille hatte sie noch nicht erhalten, da die Siegerehrung erst am Freitagabend stattfand. Sie genoß noch die restlichen Tage in Baku, bevor es dann schließlich nach Hause ging und in die Saisonpause.

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